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Bilder aus Niederbayern

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Bild 1: Feldhase

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Als Meister der Tarnung mit ausgezeichnetem Gehör, begabter Sprinter und einer ausgefeilten Fluchttechnik ist er gegen natürliche Feinde optimal gewappnet. Doch leider bedrohen wir mit intensiver Landwirtschaft und die Zerschneidung der Landschaft insbesondere durch Straßenverkehr den Lebensraum des Feldhasen.

Bild 2: Schwarzstorch

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Der Schwarzstorch ist ein tagaktiver, eher scheuer und bei uns seltener Vogel, der im Gegensatz zum Weißstorch neben klappern auch rufen kann. Während der Brutzeit sind die erwachsenen Tiere durch ihre leuchtend roten Schnäbel und Beine sowie dem bräunlich bis matt dunkelroten Schlichtkleid unverkennbar.

Bild 3: Wolpertinger

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Dem wohl bekanntesten Fabelwesen des Freistaates hat man in Niederbayern den Namen Oibadrischl gegeben. Die naheliegendste Erklärung seines Mythos ist wohl, dass nach dem Genuss einiger Biere so mancher nächtlicher Spaziergänger, in einem vorbeihuschenden Tierchen das scheue Fabelwesen zu erkennen glaubte.

Bild 4: Urwald Hans-Watzlik-Hain

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Der urwaldartige Waldbestand zwischen dem Zwieslerwaldhaus und dem Schwellhäusl im Nationalpark Bayerischer Wald in 710 Meter Höhe besteht überwiegend aus alten Tannen, Fichten und Buchen. Im Jahre 1950 wurde der Urwald als Naturschutzgebiet ausgewiesen und ist mit einem 500 Meter langem Urwald-Erlebnisweg begehbar.

Bild 5: Sagwasser

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Das Sagwasser ist ein 11,8 km langer Bach im niederbayrischen Landkreis Freyung-Grafenau mit Ursprung im Gebiet südlich des Lusen im Nationalpark Bayerischer Wald. Er mündet bei Neuschönau-Schönanger in die Kleine Ohe.

Bild 6: Der Rachelsee

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Der Rachelsee am Fuß und gut 800 Meter südöstlich des Großen Rachel ist ein 5,7 Hektar großer eiszeitlicher Karsee im Nationalpark Bayerischer Wald und nur auf Fußwegen zu erreichen. Unter der dunkelbraun gefärbten Wasseroberfläche verbirgt sich eine Tiefe von 13,5 m.

Bild 7: Habichtskauz

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Der Habichtskauz ist mit einer Größe von 54 - 61 cm und einer Spannweite von 115 - 125 cm der größte Kauz Mitteleuropas. Dank seines ausgezeichneten Gehörs fängt der Jäger Mäuse oft auch dann noch, wenn sie unter einer 20 - 30 cm hohen Schneedecke laufen.

Bild 8: Altmühlschleife

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Die Altmühlschleife bei Gundelfing lässt die Kraft des Wassers erahnen, die im Laufe der Jahrtausende unsere Heimat gestaltet hat.

Bild 9: Totenkopfschwebfliege

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Diese Schwebfliege hat den Namen Totenkopfschwebfliege erhalten, weil ihre Brustzeichnung einem Totenkopf ähneln soll. Die Zeichnung auf der Brust macht die Schwebfliegen unverwechselbar.

Bild 10: Weltenburger Enge

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In der Weltenburger Enge bricht die Donau durch einen Ausläufer der Fränkischen Alb. Nicht nur die Mönche des Klosters Weltenburg, sondern auch besonders viele Tier- und Pflanzenarten haben diesen einmaligen Standort besiedelt.

Bild 11: Hopfen Landschaft

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Bekannt ist der Hopfen vor allem durch die lange Tradition des Bierbrauens. In der bayerischen Hallertau gedeiht das Gewächs seit dem 8. Jahrhundert und prägt die Landschaft des größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiets der Welt.

Bild 12: Auerhahn

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Mit gefächertem, steil aufgerichtetem Schwanz und zum Balzgesang hochgerecktem Kopf vollführt der Auerhahn sein Balzritual. In der Morgendämmerung lockt er die Hennen mit der Baumbalz von einem aussichtsreichen, starkastigen Baum an, um später die Balz am Boden fortzuführen.

Bild 13: Rotauge

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Erkennbar an seiner charakteristischen Augenfarbe, ist das Rotauge in ganz Bayern heimisch. Die Körperform und Färbung variiert je nach Gewässertyp: in Fließgewässern sind Rotaugen schlanker mit einer silbrigen Schuppenfärbung und in Baggerseen eher hochrückig mit einer leichten Goldfärbung.

Bild 14: Mooraugen im Zwieselter Filz

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Das Hochmoor im Bayerischen Wald mit seinen vielen kleinen Tümpeln, auch Mooraugen genannt, ist ein beliebtes Ausflugsziel für viele Wanderer. Diese Lebensräume mit extremen Bedingungen für Flora und Fauna werden auch Regenmoore genannt, da die Mineralstoffversorgung ausschließlich über Niederschläge und die Luft erfolgt.

Bild 15: Kalte Moldau am Grünen Band

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Im Bereich der Kalten Moldau findet man einen wertvollen Komplex aus Moorflächen und Feuchtwiesen am Grünen Band Bayern-Tschechien bei Haidmühle.

Bild 16: Auwald am Donaualtwasser

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An einem Seitenarm der frei fließenden Donau stehen mächtige alte Silberweiden. Sie bilden einen undurchdringlichen Dschungel, in dem die Grenzen zwischen Wasser und Land verschwimmen.

Bild 17: Frei fließende Donau

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Zwischen Straubing und Vilshofen darf die Donau noch ohne Staustufen fließen. Der Bayerische Heimattag hat die Landschaft aufgrund ihrer besonders hohen Artenvielfalt und ihres kulturellen Reichtums nun als Weltkultur- und -naturerbe vorgeschlagen.

Bild 18: Wollkäfer

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Hier sieht man schön die dicht goldglänzend behaarten Flügeldecken des Wollkäfers. Sie sind mit 7 - 12 mm sehr klein und überdauern den Winter unter gefallenem Laub, das zugleich ihre Nahrung ist.

Bild 19: Der Große Falkenstein

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Der Große Falkenstein ragt hier aus dem dichten Morgennebel des Bayerischen Waldes. Seine Höhe von 1315 Meter machen ihn zum dritthöchsten Berg im Nationalpark Bayerischer Wald.

Bild 20: Rispen-Flockenblume

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Aus in einer Felswand an der Jochensteiner Strasse in Markt Obernzell wächst diese zierliche Rispen-Flockenblume.

Bild 21: Kopfweiden

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Diese prächtigen alten Silberweiden im Mündungsgebiet der Isar in die Donau zeugen von einer alten Nutzungskultur: Die schnell wachsenden Bäume werden in Kopfhöhe geschnitten und treiben dann mit dünnen, für die Korbflechterei geeigneten Trieben wieder aus. In den dicken Stämmen bilden sich Höhlen, die ganz besondere Arten beherbergen. Heute sorgt fast nur noch der Biber für diese Kunstwerke.

Bild 22: Lusen

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Der Berg ist ein beliebtes Wanderziel des Bayerischen Waldes mit einem weitreichenden Panorama in sämtliche Richtungen. Seine geologische Sehenswürdigkeit ist der mit Granit-Felsblöcken vollständig bedeckte Gipfelbereich, der einer Sage nach vom Teufel über einem Goldschatz aufgetürmt wurde.

Bild 23: Mädesüßwiese am Kohlbach

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Der Name Mädesüß soll vom Süßen und Aromatisieren von Met herkommen. Mädesüß ist allerdings auch eine "Mahdsüße", denn nach dem Absensen verströmen die verwelkenden Blätter und Stängel einen süßen Geruch. Die Blüten sind bei Bienen, Schwebfliegen und Käfern sehr beliebt.

Bild 24: Luchs

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In freier Wildbahn sieht man die Wildkatzen mit den Pinselohren fast nie, sie sind Einzelgänger, nachtaktiv und scheuen die Blicke des Menschen. Nach langer Zeit der Ausrottung sind die Luchse wieder im Bayerischen Wald beheimatet, gute Möglichkeiten einen Luchs zu sehen hat man z.B. in Altschönau im Tier-Freigelände.

Bild 25: Rote Mordwanze

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Die Rote Mordwanze wartet auf ein unvorsichtiges Insekt an der Donauleiten. Der Name verrät das Nahrungsverhalten der Raubwanze: Insekten, oftmals größer als sie selbst, tötet sie durch einen auch für den Menschen schmerzhaften Stich rasch ab und gesaugt sie aus.

Bild 26: Sonnentau

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Der Sonnentau bildet mit fast 200 Arten die zweitgrößte Gattung fleischfressender Pflanzen und ist an ihren mit Klebedrüsen besetzten Tentakeln erkennbar. Durch die Absonderung eines zuckerhaltigen Sekretes werden Insekten als Beute angezogen, deren Nährstoffe nach Zersetzen gelöst und aufgenommen werden können.

Bild 27: Rothirsch

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Paarungszeit im Bayerischen Wald: Der Hirsch röhrt zur Brunft, um Anspruch auf die Weibchen zu erheben. Sein majestätisches Geweih dient dem Kampf um das Paarungsvorrecht und der Verteidigung. Jährlich verliert der Rothirsch zwischen Februar und April sein Geweih, um unmittelbar danach 140 Tage lang das neue Geweih wachsen zu lassen.


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