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Bild 1: Großer Brachvogel

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Wie sein Name vermuten lässt, handelt es sich um unsere größte europäische Schnepfenart. Auffällig für den graubraun gefleckten Vogel ist sein langer, gebogener Schnabel. Diesen nutzt er, um Nahrung vom Boden, aus Erdlöchern und Flachwasser zu entnehmen oder im weichen Substrat aufzuspüren.

Bild 2: Geotop "Steinerne Rinne"

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Das Naturdenkmal "Steinerne Rinne" liegt etwa vier Kilometer nordöstlich von Weißenburg nahe dem Dorf Rohrbach. Steinerne Rinnen, auch wachsende Steine genannt, entstehen durch Kalkabscheidungen aus fließendem Wasser.

Bild 3: Kalktuffquellen in der Frankenalb

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Die Frankenalb ist in ganz Europa eines der wenigen Gebiete, wo Kalktuffquellen zu finden sind. Es sind Biotope mit feucht-kühlem Kleinklima und charakteristischen Ablagerungen aus Kalk. So entstehen Sintergebilde und Tuff-Formationen, oft in Form von ausladenden Terrassen oder in die Höhe wachsenden "Steinernen Rinnen". Kalktuffquellen sind der Lebensraum hoch spezialisierter Arten.

Bild 4: Zauneidechsen

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Die wärmeliebende Zauneidechse (Lacerta agilis) besiedelt ein breites Biotop-Spektrum von strukturreichen Flächen, einschließlich Straßen-, Weg- und Uferrändern. Die Tiere ernähren sich im Wesentlichen von bodenlebenden Insekten und Spinnen.

Bild 5: Weißstorch

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Der Weißstorch gilt als Glücksbringer, Frühlingsbote und Überbringer des Nachwuchses. Zum Überleben braucht er Flussauen und Feuchtwiesen. Nur dort findet er genug Nahrung: Eidechsen, Mäuse, Frösche, Regenwürmer und Insekten.

Bild 6: Schuppenkarpfen

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Auffälliges Merkmal dieser Fischart sind die großen Schuppen. Der Lebensraum des Schuppenkarpfens sind warme, stehende, flache oder langsam fließende Gewässer mit reichem Pflanzenbewuchs. Schuppenkarpfen wühlen am Grund nach Nahrung.

Bild 7: Hornisse

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Entgegen überlieferten Vorurteilen ist die Hornisse kein gefährliches Insekt. Im Gegenteil: Eine Hornisse ist sehr friedfertig und nicht giftiger als andere Wespen oder auch Honigbienen - ihr Gift ist sogar vergleichbar. Die einheimische Hornisse zählt wegen ihrer akuten Bestandsgefährdung zu den besonders geschützten Arten.

Bild 8: Streuobstwiese

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Streuobstwiesen sind ein altes Kulturgut, das im Zuge der industriellen Obsterzeugung immer mehr an Bedeutung verliert. Vielerorts werden daher große Anstrengungen unternommen, um Streuobstwiesen und damit die Obstsortenvielfalt zu erhalten. Auch aus Sicht des Naturschutzes sind Streuobstwiesen bedeutend. Sie zählen zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa.

Bild 9: Türkenbund

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Die hellpurpurn blühende Lilienart ist eine stattliche Pflanze der Säume, Hochstaudenfluren und krautreichen Laub und Nadelwälder. Der Türkenbund (Lilium martagon) verströmt abends und nachts einen schweren, süßen Duft, der vor allem langrüsselige Nachtfalter anlockt. Seine Knospen werden gerne von Rehen gefressen.

Bild 10: Geotop Kalktuff Gumpe

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Kalktuffquellen sind Biotope mit feucht-kühlem Kleinklima und charakteristischen Ablagerungen aus Kalk. So entstehen Sintergebilde und Tuff-Formationen, oft in Form von ausladenden Terrassen. Kalktuffquellen sind der Lebensraum hoch spezialisierter Tier- und Pflanzenarten.

Bild 11: Rebhuhn

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Rebhühner sind ursprünglich typische Bewohner von Steppen- und Heidelandschaften. In Mitteleuropa kommen sie heute vor allem im offenen, strukturreichen Acker- und Weideland und auf Brachflächen vor.

Bild 12: Grünwidderchen

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Charakteristisch sind ihre leuchtend blaugrün mit Metallglanz gefärbten Vorderflügel. Die tagaktiven Nachtfalter kommen auf Trockenrasen und in trockenen Sandgebieten vor, doch sind sie überall recht selten. Sie saugen an verschiedenen Blumen wie Kuckucks-Lichtnelke (im Bild).

Bild 13: Linde in der Feldflur

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Als mächtige Baumgestalten schmücken Linden viele Wegkreuzungen und Dörfer. Manche von ihnen wurden schon vor Jahrhunderten gepflanzt. Der süßliche Duft ihrer Blüten lockt vor allem Bienen und Hummeln an. Tipp für die Hausapotheke: Lindenblütentee ist ein altbewährtes Mittel gegen Erkältungen.

Bild 14: Brand-Knabenkraut

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Das Brand-Knabenkraut ist eine zierliche, reichblütige Orchidee. In Bayern ist das Brand-Knabenkraut verbreitet am Alpenrand anzutreffen, kommt aber in zerstreut liegenden Beständen auch im fränkischen Raum vor. Es wächst vor allem auf Trocken- und Halbtrockenrasen, Streuwiesen und Magerwiesen.

Bild 15: Buschwindröschen

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Jedes Frühjahr erfreut das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) das Auge des Waldspaziergängers mit dichten weißen Blütenteppichen. Besonders in Laub- und Nadelwäldern trifft man das giftige Hahnenfußgewächs zwischen März und April/Mai an.

Bild 16: Sommergoldhähnchen

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Das Sommergoldhähnchen ist nach dem Wintergoldhähnchen der zweitkleinste Vogel Europas und kommt häufig auch in unseren Gärten vor. Trotz seiner Lebhaftigkeit und seines farbenfrohen Gefieders ist der Singvogel schwer zu beobachten, denn er hält sich bevorzugt im Kronenbereich hoher alter Nadelbäume oder Laubbäume auf.

Bild 17: Landschaft Ackerrand

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Blühstreifen am Feldrand sind nicht nur schön anzuschauen. Sie garantieren das Überleben vieler Tiere, z. B. sind sie wichtige Nektar- und Pollenspender für Insekten. Reptilien und kleine Säugetiere nutzen Blühstreifen als Wohn- und Nistplatz. Wachtel und Rebhuhn finden dort Nahrung und Deckung vor Greifvögeln.

Bild 18: Flußbarsch

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Gestreift wie ein Tiger lauert der Barsch (Perca fluriatilis) auf Beute.

Bild 19: Igel

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Der Igel lebt als Einzelgänger und gehört wie Spitzmäuse und Maulwürfe zu den Insektenfressern. Früher lebten Igel in reich gegliederten Landschaften mit Hecken, Waldrändern und Gärten. Heutzutage sind sie besonders in Siedlungsbereichen und Grünanlagen häufig. Sie sind nachtaktiv und ernähren sich von bodenlebenden Wirbellosen, wie Regenwürmer und Insekten.

Bild 20: Grüne Keiljungfer

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An den Flüssen des Mittelfränkischen Beckens lebt die bundesweit stark gefährdete Grüne Keiljungfer (Ophiogomphus cecilia). Dort ist einer ihrer Verbreitungsschwerpunkte in Bayern. Die Libelle ist eindeutig am grünen Thorax und am schwarz-gelb gekeilten Hinterleib zu erkennen.

Bild 21: Junger Biber

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Der Europäische Biber (Castor fiber) ist nicht nur das größte Nagetier Europas, er ist auch der beste "natürliche" Ökosystem-Manager: Wo immer er lebt und anpackt, nimmt die Artenvielfalt zu. Biberreviere zählen zu den artenreichsten Biotopen im Freistaat.

Bild 22: Wildschwein

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Wildschweine sind Allesfresser und sehr anpassungsfähig. Meistens sind sie in den Dämmerungs- und Nachtstunden unterwegs. Dennoch geraten sie immer wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Denn sie vermehren sich aufgrund des zunehmenden Maisanbaus und der milden Winter hervorragend. Das Wildschwein ist die Stammform des Hausschweines.

Bild 23: Graureiher am Rothsee

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Der Graureiher (Ardea cinerea) sticht blitzschnell nach kleinen Fischen, Fröschen, Molchen, Schlangen, Wasserinsekten oder auch nach Ratten und Schermäusen, die er im Ganzen verschlingt.

Bild 24: Rothsee

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Umgeben von Wäldern und Wiesen, im Dreieck von Roth, Hilpoltstein und Allersberg liegt der Rothsee. Ein 12 Kilometer langer Uferweg führt rund um den Stausee und lädt zu erholsamen Spaziergängen und spannenden Vogelbeobachtungen ein.

Bild 25: Ringelnatter

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Die Ringelnatter (Natrix natrix) ist die häufigste Schlange in Bayern. Sie ist ein guter Schwimmer und lebt im Wasser wie an Land. An den meisten größeren Gewässern in Bayern kommt die Schlange vor. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Fröschen und Fischen sowie Eidechsen und Mäusen.

Bild 26: Hersbrucker Schweiz

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Der steil abfallende Albtrauf der Hersbrucker Schweiz im Nürnberger Land ist geprägt von alten Buchenwäldern und vielen wunderschönen Quellen mit Kalktuff-Terrassen.

Bild 27: Höhle im Zinnberg

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Inzwischen sind in der Frankenalb über 3000 Höhlen bekannt. Spürsinn, Glück und Ausdauer der Forscher führen dazu, dass auch heute noch neue Höhlen entdeckt werden, so zum Beispiel die Höhle im Zinnberg.

Bild 28: Geotop Kaisinger Bach im Naturpark Altmühltal

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In Kaskaden ergießt sich das klare Wasser des Kaisinger Brunnenbachs über Terrassen aus Kalkgestein. Bei seinem unterirdischen Weg durch das verkarstete Juragestein im Naturpark Altmühltal löst die Kohlensäure im Wasser Kalk auf. An der Luft lagert sich der Kalk wieder ab: Im Laufe vieler Jahre entstanden so die Sinterterrassen des Kaisinger Tals.


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